Das Programm

09:15

Einlass

- | Wandelhalle |

10:00

Eröffnung

- | Sitzungssaal | Deutsch

11:30

Mittagessen

- | Wandelhalle |


Poster und Stände

12:30

Podium: RE:Form "Für einen Zunftsstaat"

- | Sitzungssaal | Deutsch

Dr. Beate Ginzel (Referat Digitale Stadt, Stadt Leipzig)

Re:Form ist eine neue „Allianz für den Staat von morgen” und bringt Digitalisierung- bzw. Verwaltungspionier:innen aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen. Die Ansätze für ein neues Staatsverständnis werden im Rahmen der Dataweek nach Leipzig getragen.

14:00

Pause

- | Wandelhalle |


Poster und Stände

14:30

Digitale Lebenszyklen von Daten: Verwaltung, Archivierung und KI-gestützte Erschließung

- | Sitzungssaal | Deutsch

Chair: Linda Gernitz

Die Session beleuchtet den digitalen Lebenszyklus öffentlicher Informationen von der Entstehung über die gesetzeskonforme Aufbewahrung bis zur langfristigen Archivierung und Nachnutzung als offene Daten. Am Praxisbeispiel der Stadtverwaltung Leipzig werden aktuelle Umsetzungsstände, technische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie strategische Entwicklungsziele der digitalen Verwaltung vorgestellt. Ergänzend präsentieren Forschende neue frei verfügbare Datensätze zur automatischen Erkennung handgeschriebener deutscher Texte (veröffentlicht über Zenodo) und zeigen, wie moderne KI-Modelle zur Erschließung analoger Informationen in industriellen und administrativen Kontexten beitragen. Den übergeordneten europäischen Rahmen bildet das Projekt EOSC EDEN, das Strategien zur digitalen Langzeitarchivierung und Datenverfügbarkeit stärkt. Die Session verbindet Governance, Technologie und Praxis und lädt zur interdisziplinären Diskussion über zukünftige Infrastrukturen und Nutzungsperspektiven ein.

  • Michael Blosfeld (Amt für Digitalisierung und Organisation, Stadt Leipzig): Archivierung von morgen – der Datenlifecycle in der öffentlichen Verwaltung

    Die Akten und Informationen der öffentlichen Verwaltung durchlaufen einen komplexen Lebenszyklus, der von der Datenanlage bis zur Löschung bzw. Archivierung gesetzlich geregelt ist und seit vielen Jahren praktisch gelebt wird. Doch wie übertragen sich die gesetzlichen Vorgaben die den digitalen Lebenszyklus begründen auf die digitale Verwaltung? Ziel einer elektronischen Archivierung ist in diesem Zusammenhang immer die Generierung offener Daten. Im Rahmen der Veranstaltung, deren Format einen fließenden Übergang zwischen Vortrags- und Workshopcharakter besitzt, sollen Ist-Stände und Entwicklungsziele am Beispiel der Leipziger Stadtverwaltung anschaulich dargestellt werden. Gegenstand der Präsentation ist explizit auch die Benennung von limitierenden Rahmenbedingungen wie gesetzlichen Vorgaben, Kapazitäten, Schnittstellenentwicklungen und Erwartungshaltungen. Im Anschluss soll eine fachübergreifende und ergebnisoffene Diskussion über Ausblicke, Erwartungshaltungen und Zukunftsvisionen die Veranstaltungen abrunden und beschließen.

  • Dr. Thomas Burghardt (ScaDS.AI Dresden/Leipzig und Universität Leipzig): Moderne OCR-Methoden für Handschriften und Etiketten im deutschsprachigen Kontext

    Handgeschriebene Texte begegnen uns nicht nur in historischen Archiven, sondern auch im modernen industriellen Alltag – etwa auf Etiketten, Formularen oder Protokollen. Ihre automatische Erkennung stellt die Datenwissenschaft jedoch vor besondere Herausforderungen, insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo frei verfügbare, vielfältige Handschriftendatensätze selten sind. In diesem Vortrag stellen wir zwei neue, öffentlich zugängliche Datensätze vor, die aus 852 handgeschriebenen deutschen Seiten entstanden sind. Beide Datensätze wurden auf Zenodo veröffentlicht und stehen Forschenden aus Sprachwissenschaft, Informatik und angrenzenden Disziplinen offen zur Verfügung. Der Vortrag zeigt, wie OCR-Modelle erfolgreich auf reale Anwendungsfälle übertragen werden können. Der Beitrag verbindet offene Daten, moderne KI-Methoden und konkrete industrielle Nutzungsszenarien – und zeigt, wie Handschriftenerkennung heute sowohl Forschung als auch Praxis voranbringen kann.

  • Micky Lindlar (Technische Informationsbibliothek (TIB)): EU Projekt EOSC EDEN

    TBA

16:00

Pause

- | Wandelhalle |


Poster und Stände

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